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Der richtige Standort

Der beste Standort ist meist der Ort, wo auch sie sich am liebsten aufhalten und wohlfühlen.
Hier aber einige wichtige Tipps, was für den idealen Standort zu beachten und zu bedenken ist...

  • Hell, sonnig bis halbschattig. Ein schattiges Plätzchen sollte immer zur Verfügung stehen, damit die Vögel selbst entscheiden können, ob sie in der Sonne oder im Schatten sitzen wollen. Als Schattenspender können Büsche und kleine Bäumchen dienen, aber auch eine geschlossene Seitenwand, kann ein guter Schattenspender sein. Ganz sollte den Vögel die Sonne jedoch nicht verwehrt bleiben, benötigen sie die natürliche UV-Strahlung zur Aufnahme von Calcium in Verbindung mit Vitamin D3 (Vitamin D3 wird durch das UV-Licht aufgespaltet und zur Calciumaufnahme verstoffwechselt.).
  • Zugluftfreier Standort. Egal ob Außenanlage oder im geschlossenen Raum, Zugluft ist schädlich für die kleinen Vögel, können sie sich hierdurch erkälten oder Nierenentzündungen bekommen.
  • Trockener Standort. Vor allem in der Innenhaltung ist auf einen trockenen Raum zu achten. Die Luftfeuchtigkeit sollte bei einer normalen Höhe von 50-60% liegen (dies ist die ganz normale Luftfeuchtigkeit von bewohnten und beheizten Wohnräumen).
    Bei einer höheren Luftfeuchtigkeit darf die Raumtemperatur nicht unter 18°C liegen.
  • Die Standort-Temperatur. Hier ist zwischen Außenhaltung und reiner Innenhaltung zu unterscheiden.
    Bei der Außenhaltung können Zebrafinken in der Außenvoliere auch geringe Minustemperaturen ab, müssen jedoch IMMER einen warmen Rückzugsort in Form eines Schutzhauses zur Verfügung haben. Die Temperatur im Schutzhaus sollte die 10-15°C Marke nicht unterschreiten.
    Bei der reinen Innenhaltung ist auf einen konstante Temperaturbereich zu achten. Ideal sind 18-21°C, im Sommer darf es aber auch gerne wärmer sein.
    (Kleiner Tipp: Im Sommer immer eine Bademöglichkeit anbieten, da Zebrafinken bei höheren Temperaturen sich gerne im kühlen Nass erfrischen.)

Wo Zebrafinken auf keinen Fall stehen sollten!

  • In der Küche! In der Küche wird gekocht und mit heißem hantiert. Kochen bedeutet Dämpfe von Fett, evtl. Gas (bei Gasherden), Teflon (bei beschichteten Pfannen und Töpfen), usw. Diese Dämpfe schädigen die kleinen Vögel auf Dauer und können im schlimmsten Fall zum vorzeitigen Tod führen.
    Stehen sie nahe dem Herd, können Fettspritzer oder heiße Dämpfe in die Voliere gelangen... Verbrühungsgefahr!
  • Badezimmer! Meist schwankt die Temperatur und Luftfeuchtigkeit in diesem Raum sehr stark, was die kleinen Vögel nur schwer kompensieren können. Hinzu kommen die Reiniger zur Kalkentfernung und Toilettenreinigung, welche mit unter sehr scharfe Dämpfe absondern und die Vögel belasten.
    Außerdem wollen auch sie nicht ihr gesamtes Leben auf dem Klo verbringen!
  • Durchgangsräume oder der Flur! Die Vögel fühlen sich gestört, wenn ständig an ihrem Heim vorbei gelaufen wird, besonders wenn dies Nachts geschieht und sie in ihrer Ruhe gestört werden. Solche ständigen Störungen können zu Stressverhalten wie rupfen und/oder jagen ausarten.
  • Zugige feuchte Räume!
  • Ständig windige Außenvolieren ohne Windschutz und Schutzraum!

Bilder folgen in Kürze!