Chin. Zwergwachtel
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Der braune Zebrafink
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- Erstellt am Donnerstag, 12. Januar 2012 14:57
- Zuletzt aktualisiert am Samstag, 28. April 2012 14:29
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Kurzbeschreibung:
Die Grundfarbe ist dunkelbeige bis zimtbraun. Die Zeichnung soll möglichst kontrastreich sein, also dunkel- bis schwarzbraun. Wangenflecke und Flangenbänder beim Hahn erscheinen in der gleichen Farbtiefe (rostbraun bzw. rostrot) wie beim Grauen.
Es lässt sich heute kaum noch nachvollziehen, wann der erste eindeutige Braune Zebrafink in einer Zucht auftrat. Die europäische braune Mutation lässt sich jedoch als wahrscheinlich auf eine um 1940 in Südaustralien gezüchtete Mutation zurückführen.
Der Farbschlag – früher auch als Rehbraun, Zimt oder Isabell bezeichnet – erfreut sich einer ähnlichen Beliebtheit wie die Graue Reihe. Seine besondere Bedeutung in der Schauzucht liegt jedoch darin, das diese Farbmutation neben der grauen eine neue Grundfarbe darstellt und sich daher diverse neue Farbkombinationen erzüchten lassen. Dies trug unbestreitbar zur Popularität des Zebrafinken bei. Bis auf wenige Ausnahmen werden heute die Farbmutationen in Grau und Braun gezüchtet, wobei die Braunkombinationen in manchen Fällen beliebter sind und auch in besserer Qualität vorliegen.
Die Braun-Mutation lässt sich nicht in das gewohnte Schema einordnen, wonach Farbänderungen durch Ausfall, Verdünnung oder Verstärkung von Farbpigmenten verursacht werden. Sie bewirkt vielmehr eine Veränderung in der Chemie des Eumelanins. Es kann vom Vogel nicht mehr im normalen Zustand, der durch die Schwarzfärbung charakterisiert ist, synthetisiert werden, sondern erhält aufgrund der Mutation eine Braunfärbung. Das braune Phäomelanin wird hierdurch jedoch nicht beeinflusst. Die Braunfarbe kommt somit durch das braune Eumelanin und braune Phäomelanin zustande.
Braune Zebrafinken können in einem helleren oder dunkleren Braunton auftreten. Ein intermedialer Faktor konnte jedoch ausgeschlossen werden. In Zücherkreisen wird die helle Variante bevorzugt, sowie auf die Achtung einer gleichmäßigen Ausfärbung.
Braun wird geschlechtsgebunden vererbt, was bedeutet, das braune Hennen immer reinerbig in Braun sind, Hähne jedoch auch eine braune Spalterbigkeit aufweisen können. Damals kursierte der Irrglaube, das ein grauer Zebrafinkenhahn mit braunen Ansätzen spalterbig in Braun sei. Dies konnte jedoch wiederlegt werden!
Die optimale Verpaarung sieht 1.0 Braun x 0.1 Braun vor, wobei auch eine Zucht mit 1.0 Grau/Braun x 0.1 Braun ein vorzeigbares Ergebnis liefert. Von einer Zucht 1.0 Braun x 0.1 Grau wird abgesehen, da nur 0.1 Braun fallen würde. Diese Verpaarung wird nur dann vorgenommen, wenn man in den Braune Zuchtstamm Größe und Formveränderungen bzw. Frischblut einbringen möchte.
Bei flüggen Braunen, besonders bei Hähnen, beobachtet man mitunter eine starke Pigmentierung mit Phäomelanin in den Federsäumen, so dass die Vögel rotbraun überhaucht aussehen. Dieser Effekt hebt sich jedoch nach der Mauser ins Erwachsenengefieder auf.
Braune Hähne benötigen auch eine längere Zeit, bis die Jugendmauser vollständig überstanden ist und sind daher erst mit ungefähr vier Monaten fertig ausgefärbt.
Weitere Bilder folgen in Kürze!

